Philips Schreibservice aufgrund technologischer Weiterentwicklung nicht mehr zeitgemäß

03.02.2026 | Allgemein

Als Partner von Philips-Dictation erhielten wir heute die Meldung, dass deren manueller Transkriptionsdienst („Schreibservice“) zum 31.03.2026 eingestellt wird. Aber was ist das überhaupt und was sind die Alternativen? Darum soll es in diesem Artikel gehen.

Das Diktieren von Texten prägt auch heute noch den Alltag in vielen Branchen, in denen die Erstellung individueller Schriftstücke essenziell ist: etwa in der Anwaltschaft, der Medizin, im Notariat, bei Sachverständigen, Medienschaffenden und vielen weiteren Berufsgruppen. Sofern das Diktat nicht direkt einem Mitarbeitenden zur Mitschrift aufgetragen wird, werden technische Verfahren der Sprachaufzeichnung genutzt: Mittels Aufnahmesoftware auf einem Rechner, per Smartphone-App oder, ganz klassisch, per digitalem Diktiergerät werden Audio-Dateien erstellt und diese anschließend zur Transkription weitergegeben.

Mit Philips SpeechLive, einer führenden Workflow-Software für Diktate und Transkripte, ist es möglich digitale Sprachaufzeichnungen zu verwalten und mit wenigen Mausklicks einem Mitarbeitenden zum Transkribieren vorzulegen. Wer kein Personal dafür vorhalten wollte, konnte bislang direkt aus SpeechLive heraus den externen Schreibservice von Philips mit einer Transkription beauftragen. Ab dem 31.03.26 ist das allerdings nicht mehr möglich, aus Gründen geringer Nachfrage wie Philips angibt.

Wir können das gut nachvollziehen: Bereits seit vielen Jahren gibt es große Fortschritte auf dem Gebiet der automatischen Spracherkennung und mit der breiten Verfügbarkeit von künstlicher Intelligenz hat die Technik erneut enorme Sprünge gemacht. Somit muss die monotone Arbeit des Transkribierens heute nicht mehr zwingend von menschlicher Arbeitskraft übernommen werden – stattdessen lässt sich dieser Prozess inzwischen verlässlich automatisieren.

Alternativ zum bald eingestellten Schreibservice können Nutzende von Philips SpeechLive Pro ihre bestehenden Diktate der Philips-KI zur Transkription übergeben oder direkt die integrierte Spracherkennung nutzen: Im letzteren Fall kann, ein geeignetes Mikrofon vorausgesetzt, direkt in ein Textfeld „hineingesprochen“ werden. Diese Echtzeit-Spracherkennung kann den zeitlichen Aufwand für das Verfassen längerer Texte nochmals deutlich verringern da Wartezeiten auf die Fertigstellung eines nachgelagerten Transkriptionsprozesses gänzlich entfallen.

Wir sind Partner von Philips Dictation.
Wenn Sie den Philips-Schreibservice noch immer aktiv nutzen und Unterstützung bei der Umstellung auf ein hervorragendes Ersatzverfahren benötigen, sind wir sehr gern für Sie da. Unser Team Spracherkennung zeigt Ihnen mit Freude die infrage kommenden Alternativen anhand Ihres konkreten Anwendungsszenarios auf. In unserem Online-Shop für Diktierlösungen und Spracherkennung finden Sie zudem bald weitere Ansätze für Diktat und Transkiption.

Bildnachweis: Screenshot von https://www.speechlive.com/at/

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